Die scheinbar unlösbaren Verflechtungen zwischen GWC und Gemeinde, der unsägliche Zustand der Verwaltungsarbeit (Kanalgebühren), eine fehlende Zukunftsvision für Bad Endorf sowie das zerstrittene Bild des Gemeinderats und die mehr persönlich abkanzelnde, anstatt sachliche auseinandersetzende Darstellung von politisch Agierenden, war Antrieb für Gründung des ABE.


Dank der Wahl von Frau Laban zur Bürgermeisterin konnten alle wesentlichen Anliegen zum Positiven gewendet werden. Die Entflechtung ist erfolgt und plötzlich können beide (GWC und Gemeinde) sich auf Ihre Aufgaben konzentrieren. Die Verwaltung ist auf neue Beine gestellt, erfährt eine kompetente Führung und auch die Darstellung nach außen hat sich wesentlich verbessert. Die langfristige Aufgabe, die Potentiale von Bad Endorf in eine strategische Umsetzung zu bringen ist mit dem ISEK auf einem zielführenden Weg.


Die Entscheidungen im Gemeinderat sind überwiegend infolge von konstruktiver und sachlicher Diskussion getroffen worden. Alles in allem sehen wir unsere politische Motivation bestätigt und (auf die Zukunft ausgerichtet) auf einem guten Weg. Dass dem so ist gebührt dem Dank aller, die daran beteiligt sind.


Eine ausreichende Anzahl von Bürgern hat einen Bürgerentscheid zum Erhalt des Schulstandortes in der Ortsmitte durchgesetzt. Der Gemeinderat hat jedoch ohne Gegenstimme, also alle Fraktionen übergreifend, für die Schaffung eines Schulzentrums am Standort der Mittelschule entschieden.


Die Gründe für die Schaffung eines neuen Schulzentrums sind vielfältig. Von der grundlegenden Herausforderung, der Erstellung zusätzlicher Unterrichtsräume aufgrund steigender Schülerzahlen, über die Sicherheit der Gebäude und zeitgemäße Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln, die Verbesserung des gesamten Lehrablaufs bis hin zur Finanzierung sprechen alle Argumente für die Entscheidung das neue Schulzentrum an der Mittelschule zu errichten. Die jüngst erhaltene Zusage, dass das Schulzentrum mit mehr als 14 Mio € gefördert wird bestätigt dies.


Ein für die Zukunft Bad Endorfs entscheidender Punkt ist aber, dass alle Maßnahmen für die weitere Entwicklung des Ortes – und Bad Endorf wird weiter wachsen – stark behindert, wenn nicht sogar unmöglich werden. Die beabsichtigte Beruhigung des Durchgangsverkehrs, die Berücksichtigung von Fahrradspuren, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Bahnhofstraße erfordern das arrondieren von Flächen und die Nutzung der gemeindlichen Grundstücke. Sollten diese für die Schule, obwohl nicht geeignet, reklamiert werden, ist diese einmalige Chance vertan. Bemerkt sei hier nur noch, dass in diesem Falle auch die Finanzierungszusagen aufgrund geänderter Grundlagen deutlich niedriger ausfallen werden.


Wir bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung! Entscheiden auch Sie sich für das Schulzentrum am Standort der Mittelschule. Stimmen Sie mit beim Bürgerentscheid, auch wenn sie keine schulpflichtigen Kinder haben, auch wenn Sie außerhalb des Kernortes wohnen! Es geht hier nicht einfach um den Standort der Schule, es geht um die gesamte Entwicklung Bad Endorfs. Wir wollen das Beste für unsere Kinder in den nächsten Jahrzehnten! Die Zukunft Bad Endorfs darf nicht verspielt werden!

Mit unberechtigter Breitseite polemisiert der ÜWG –Moorbad - Förderverein wieder in bekannt, bewährtem Stil gegen die Bürgermeisterin.

Noch einmal kurz, um sich das Ganze in Erinnerung zu rufen.

Die Marktgemeinde Bad Endorf soll aufgefordert werden, alle Möglichkeiten zu ergreifen, damit eine Grundschule mit Hort künftig in der Ortsmitte liegt. Genau besehen gibt es gar nicht so viele Möglichkeiten. Nun hat die Marktgemeinde bereits einen Gutteil „aller“ Möglichkeiten – nämlich vor allem die Fläche in der sogenannten „neue Mitte“ hinter der Raiffeisenbank, der größten unbebauten Fläche in der Ortsmitte, untersuchen lassen. Und was hat sich ergeben? Ist diese Fläche für eine Grundschule mit Hort geeignet?

  • Wollen wir die Entwicklung von Bad Endorf gesamtheitlich betrachten?
  • Wollen wir die Bahnhofstraße zur „guten Stube“ machen?
  • Wollen wir die Attraktivität als Wohnort weiter vorantreiben?
  • Wollen wir bessere Parkmöglichkeiten im Ortskern?
  • Wollen wir den Ortskern beleben?
  • Wollen wir einen Ortskern, der attraktiv für Tagesgäste ist, wie sie von den Thermen angezogen werden – oder wollen wir Bad Endorf so umbauen, dass die Grundschule und der Hort in die Mitte des Ortes hineingezwängt werden?

Mit übergroßer Mehrheit, nämlich mit 19:1 Stimmen, votierte der Marktgemeinderat Bad Endorf für den Neubau einer Grund- und Mittelschule inklusive Hort am Standort neben dem Sportzentrum.

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Unsere Schulen, also Grundschule im Hauptort, Grundschule in Antwort und Mittelschule sind in die Jahre gekommen. Sie genügen nicht mehr dem heutigen Raumbedarf in der Kapazität und in der Ausstattung. Hinzu kommen notwendige umfassende Renovierungen und Beheben von Brandschutzproblemen. Die Forderung nach einer umfassenden Sanierung gibt es schon seit Jahren um nicht zu sagen Jahrzehnten. Auch Brandschutzmängel waren seit mindestens 2006 bekannt.