Wirtschaftsförderung

Die GWC ist ein sehr wichtiger, aber nicht der einzige Wirtschaftsfaktor im Ort.

Viele Gemeinden praktizieren es schon jahrelang. Wirtschaftsförderung ist für uns das Mittel, den Stillstand bzw. Rückschritt (Leerstand in der Bahnhofstraße als äußeres Zeichen und damit für jeden sichtbar) in der wirtschaftlichen Entwicklung zu stoppen und umzukehren.

Wirtschaftsförderung benötigt keinen großen Investitionstopf (den wir nicht haben), sondern soll primär Rahmenbedingungen vereinfachen. Ein kompetenter Ansprechpartner für Erstkontakte, individuelle Betreuung für Unternehmen, die sich ansiedeln oder den Standort ausbauen wollen, Beratung zur Firmengründung, Information über die aktuellen und künftigen gewerblichen Flächenpotenziale, Positionierung und Präsentation des Wirtschaftsraumes.

Wir wollen, dass es mit einer zielgerichteten Wirtschaftsförderung wieder aufwärts geht. Dies wird vielleicht nur langsam gehen, aber ohne Wirtschaftsförderung geht es weiter abwärts wie bisher!

Ortsmarketing

Ein bedeutender Faktor für die Umsetzung aller Ideen, die einen Ort voran bringen sollen, ist ein leistungsfähiges Ortsmarketing.


Ortsmarketing muss erklären können, warum ein Tourist nach Bad Endorf kommen soll, warum sich ein Unternehmen hier ansiedeln soll, warum man in Endorf gut wohnen und einkaufen kann und viele weitere derartige Fragen. Und Ortsmarketing muss die Antworten bekanntmachen.

Ein Ortsmarketing muss alle Kräfte eines Ortes bündeln und koordinieren, die etwas anzubieten und zu verkaufen haben. Es muss die Frage beantworten, wofür der Ort bekannt sein soll: warum soll ein Tourist nach Bad Endorf kommen, warum soll sich ein Unternehmen hier ansiedeln, warum gehe ich zum Einkaufen nach Endorf, warum ist Endorf eine gute Gemeinde zum Wohnen und viele weitere derartige Fragen.

Erst durch die Beantwortung solcher Fragen können die Weiterentwicklung des Ortes geplant und die Priorisierung der Pflichtaufgaben vorgenommen werden.

Das Ortsmarketing repräsentiert darüber hinaus den Ort nach außen. Es hat damit eine der wichtigsten Aufgaben, die ein Ort zu vergeben hat.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin diese Stelle einzurichten und schlagkräftig zu machen.

Infrastruktur

Aufgeschobene Investitionen müssen zu den Schulden gezählt werden!

Insofern hat sich der „wahre" Schuldenstand Bad Endorf's in den letzten Jahren nicht reduziert, sondern höchst wahrscheinlich nochmals drastisch erhöht.

Einer der offensichtlichsten Mängel ist der Zustand der Bahnhofstraße auf Grund der Verkehrsbelastung, auf Grund des Straßenzustands und auf Grund der notwendigen Sanierung der Abwasserkanäle. In keinem einzigen dieser Mängel hat es in den letzten Jahren Fortschritte gegeben. Dies liegt nicht an fehlenden Investitionsmitteln, sondern an fehlenden Plänen!

Aber wir haben nicht nur die Bahnhofstraße. Innerörtliche Straßen und auch Straßen in und zu den Außenbereichen sind in noch erbärmlicherem Zustand.

Deshalb brauchen wir dringend und schnell einen Ortsentwicklungsplan, der die Infrastruktur mit einbezieht. Nur wenn wir wissen, wo zukünftige Baugebiete oder Gewerbegebiete entstehen, wo Lücken gefüllt werden, kann Infrastruktur sinnvoll geplant werden.

Wir wollen dafür wesentlich mehr als bisher die Bürger mit einbeziehen. Und wir wollen nicht Jahre damit zubringen, über einen Ortsentwicklungsplan zu reden, wir wollen ihn innerhalb kurzer Zeit erstellt wissen.

Der Bürgermeister ist auch Chef der Verwaltung. Unsere neue Bürgermeisterin Doris Laban hat umfassende Erfahrungen in der kommunalen Verwaltung und darüber hinaus in der Personalführung.

Wir vertrauen darauf, dass sie die Struktur der Verwaltung mit Sorgfalt analysiert und notwendige Maßnahmen zur Effizienz der Arbeit, zur richtigen Aufgabenverteilung, zur notwendigen Weiterbildung erkennt und ergreift.

Die Verwaltung der Marktgemeinde muss wieder bürgernäher und bürgerfreundlicher werden.

Eine kompetente Vorbereitung der Sitzungen des Gemeinderats mit Aufzeigen von gut durchdachten Lösungen und möglichen Handlungsalternativen ist unabdingbare Voraussetzung, um die wesentlichen Angelegenheiten der Gemeindeentwicklung voranzubringen.

Hierzu gehört auch ganz besonders die Sicherstellung und Erfüllung unserer wichtigen Pflichtaufgaben. Wir haben Bedürfnisse von Familien, Kindern, Jugendlichen, Älteren, Altenpflege, demographische Entwicklung, Vereinsleben, Kultur, ... . Nur eine wirtschaftlich gesunde Gemeinde kann diese Pflichtaufgaben ohne allzu großen Sparzwang erfüllen. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir dem Wirtschaftsleben neue Impulse geben, dass wir den Tourismus beleben und dass wir ein effektives Ortsmarketing auf die Beine stellen.

Genau deshalb haben wir einen externen Bürgermeister gesucht und gefunden. Und gerade deshalb haben die Endorfer Bürger Doris Laban gewählt.

  

 Verwaltung

  Der Bürgermeister ist auch Chef der Verwaltung. Unsere neue Bürgermeisterin Doris Laban hat umfassende Erfahrungen in der kommunalen Verwaltung und darüber hinaus in der Personalführung.


Wir vertrauen darauf, dass sie die Struktur der Verwaltung mit Sorgfalt analysiert und notwendige Maßnahmen zur Effizienz der Arbeit, zur richtigen Aufgabenverteilung, zur notwendigen Weiterbildung erkennt und ergreift.

Die Verwaltung der Marktgemeinde muss wieder bürgernäher und bürgerfreundlicher werden.

Eine kompetente Vorbereitung der Sitzungen des Gemeinderats mit Aufzeigen von gut durchdachten Lösungen und möglichen Handlungsalternativen ist unabdingbare Voraussetzung, um die wesentlichen Angelegenheiten der Gemeindeentwicklung voranzubringen.

Hierzu gehört auch ganz besonders die Sicherstellung und Erfüllung unserer wichtigen Pflichtaufgaben. Wir haben Bedürfnisse von Familien, Kindern, Jugendlichen, Älteren, Altenpflege, demographische Entwicklung, Vereinsleben, Kultur, ... . Nur eine wirtschaftlich gesunde Gemeinde kann diese Pflichtaufgaben ohne allzu großen Sparzwang erfüllen. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir dem Wirtschaftsleben neue Impulse geben, dass wir den Tourismus beleben und dass wir ein effektives Ortsmarketing auf die Beine stellen.

Genau deshalb haben wir einen externen Bürgermeister gesucht und gefunden. Und gerade deshalb haben die Endorfer Bürger Doris Laban gewählt.

Beteiligungen

Bad Endorf hat im Vergleich zu anderen Orten gleicher Größe umfangreiche Beteiligungen an Unternehmen (z.B. an der GWC AG und an der Stiftung Gesundheitswelt Chiemgau Bad Endorf GmbH). Die wesentlichen Vermögenswerte und Schulden der Marktgemeinde finden sich hier. Sie übersteigen die Zahlen im Haushalt um das Mehrfache.

Die Verwaltung einer Gemeinde muss sorgfältig darauf achten, dass der Überblick nicht verloren geht. Entscheidungen über Vermögen und Schulden können nur im Gesamt-Zusammenhang getroffen werden.

Die derzeitigen Beteiligungsberichte der Kämmerei lassen die notwendige inhaltliche Qualität vermissen (z.B. wird die GWC AG darin mit 32 Mitarbeitern geführt).

Damit Transparenz und Ehrlichkeit erreicht werden, fordern wir eine konsolidierte Bilanz für alle Beteiligungen. Darüber hinaus geht es nicht ohne eine regelmäßige Berichterstattung über die wichtigsten Unternehmenszahlen für den Gemeinderat.

Nur so wird deutlich, wie die Vermögens- und Schuldenentwicklung sowie die Gewinne und Verluste wirklich sind. Und damit steigt auch die Qualität der Entscheidungen des Gemeinderats.

 

Gesundheitswelt

Bad Endorf braucht die GWC und die Therme und die GWC brauchen Bad Endorf. Unser Handeln muss bestimmt sein vom Miteinander und von der Suche nach den gemeinsamen Gestaltungmöglichkeiten, der Zukunft für den Ort und das Unternehmen.

Wir, die Bürger von Bad Endorf, wollten das Bad. Es wurde in guten Zeiten auch gut verdient und es wurden auch ca.1000 Arbeitsplätze geschaffen.

Was in der Vergangenheit als sinnvolle Verbindung betrachtet wurde, wird heute schlechtgeredet und einseitig als Korsett für die Gemeinde dargestellt.

Eines unserer wichtigsten Anliegen ist es, mit vereinten Kräften von Marktgemeinde und Unternehmen die Situation unter den schwierigen Rahmenbedingungen wieder ins Positive zu kehren.

Dabei wollen wir nicht Traumtänzereien und Tagträumen nachgehen, sondern die Fakten und die realistischen Möglichkeiten zugrunde legen. Nur so können wir eine gute Zukunft gestalten.

Was wir in Endorf brauchen, ist Geschlossenheit und Solidarität! Dies gilt insbesondere für Zeiten wie wir sie heute haben, in denen noch deutlicher wird, wie Ort und Unternehmen aufeinander angewiesen sind.

Fakt ist, dass 97% aller Thermen in Deutschland defizitär sind. Fakt ist, dass die Thermen oder auch nur Bäder in der näheren Umgebung alle defizitär sind bzw. ihre Investitionen nicht selbst tragen müssen. Es ist nicht damit getan, mehr Werbung zu machen, es wird auch kein „Retter" (Investor) kommen und seine Millionen über Bad Endorf ausgießen.

Schauen wir uns um: Bad Reichenhall hat nur seine Betriebskosten zu erwirtschaften – notwendige Investitionen trägt der Bayerische Staat (Staatsbad). Prien deckt das Defizit der Tourismus GmbH in Millionenhöhe und saniert auch heuer wiederum Teile des Prienavera. In Bad Aibling wird die Therme durch die Stadtwerke getragen und muss „nur" die Betriebskosten abdecken. Das Defizit des Bernamare in Bernau in Höhe von 500 T€ wird von der Gemeinde getragen.

Demgegeüber befindet sich Bad Endorf in einer recht komfortablen Situation. Aus dem laufenden Haushalt müssen keine Mittel zugeschossen werden.

Bad Endorf stellt die Gebäude zur Verfügung und erhält eine kostendeckende Pacht. Um die gegenwärtigen aktuellen Probleme der GWC zu lösen, muss kein Geld fließen. Deshalb plädieren wir dafür, zunächst das naheliegende zu tun und die Geschäftsbeziehungen auf eine neue Basis zu stellen. Und mit Geschäftsbeziehungen meinen wir nicht einfach Verträge abschließen. Es muss wieder Vertrauen aufgebaut werden, das in den letzten sechs Jahren verloren gegangen ist. Und dann können wir anfangen über die Zukunft der Therme und damit auch über die Zukunft von Bad Endorf nachzudenken.

Wir sind der Meinung, dass man die „großen" Fragen Bad Endorf‘s nicht mit jeweils einem Rundumschlag lösen kann. Und wir sind der Meinung, dass Lösungen in der heutigen sich schnell verändernden Welt nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Deshalb wird jeder Versuch, die Therme „mit einem Schlag" zu sanieren fehlschlagen . Wir werden uns dann in kurzer Zeit wieder in einer ähnlich schwierigen Situation wie heute befinden. Also laßt und die Dinge schrittweise angehen.

Therme und Tourismus  

Bad Endorf hat nicht nur Schulden sondern Werte, die – richtig eingesetzt – unbezahlbar und einzigartig sind. Der Titel „Bad“ ist für Endorf lebensnotwendig. Deshalb muss die Marktgemeinde Bad Endorf auch für den Erhalt dieses Titels etwas tun. In den letzten Jahren hat sich für die Marktgemeinde ein Schuldenberg angehäuft, der zu einem Teil auf der Finanzierung der Neugestaltung der Therme beruht. Die aktuelle Diskussion hat sich leider auf diese Seite der Medaille verengt.

Die andere Seite der Medaille zeigt die Vermögenswerte und die damit verbundene Wertschöpfung für den Ort und die Region. Dies sind Chancen für die Zukunft. Uns ist es wichtig, dass dies wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt.

Bad Endorf hat nicht nur Schulden sondern Werte, die – richtig eingesetzt – unbezahlbar und einzigartig sind.

Zusammen mit den vielen touristischen Potenzialen- wie beispielsweise Wanderwege, Radwege, Laufstrecken, Museumsbahn LEO, Opernfestival Gut Immling, Marias Kino, Volkstheater, Naturerlebnis, die nahen Berge, die Seen vor der Haustüre, kulturelle Ziele wie z.B. Herreninsel und auch die günstige Lage zwischen München und Salzburg - hat Bad Endorf exzellente Voraussetzungen als Tourismusort.

Nur: Diese Potenziale müssen gesehen und genutzt werden.

ABE steht dafür, bei dem Thema „Tourismus“ voranzugehen. Dazu gehört auch die Konzentration der heute in verschiedene Organisationen zersplitterten Kräfte (Kuramt, Ipunkt, GWC) unter einem Dach. Auch muss der Nutzen einer Mitgliedschaft beim Tourismusverband CAT überprüft und ggf. auf eine neue Basis gestellt werden.

Dabei ist es unser Ziel, die Bürger auf diesem Weg einzubinden und mitzunehmen.