Das war das Fazit des auf die Stellungnahme der Fraktionen des Marktgemeinderates zu Fragen des OVB.Unser Antworten konnten leider nicht rechtzeitig veröffentlicht werden. Deshalb zunächst hier unsere Stellungnahme:

1: Ihr Fazit zur Entflechtung

In unserem Wahlprogramm hatten wir formuliert: „Bad Endorf braucht die Therme und die Therme braucht Bad Endorf“. Wir sehen dieses Ziel durch den vorliegenden fairen Vertrag  erreicht. Die Befürchtung, die Marktgemeinde bleibe noch über Jahre auf den Schulden bezüglich der Therme sitzen, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, die GWC wird nun die nächste notwendige Modernisierung der Therme aus eigenen Mitteln angehen.

2:  Wo sehen Sie jetzt neue Chancen für die Marktgemeinde?

Die Marktgemeinde kann nun endlich ihren Pflichtaufgaben, die Jahrzehnte vernachlässigt worden sind, vorantreiben und hat auch die Geldmittel dazu. Das ISEK-Konzept hat hier wichtige Lösungen für Verkehr und Ortsentwicklung aufgezeigt, aber darüber hinaus muss auch für eine Modernisierung gemeindlicher Liegenschaften (Schulen Kindergärten,  Rathaus etc.) gesorgt werden. Diese Gebäude sind zum Teil in einem derartig schlechten Zustand, dass auch Neubauten nicht ausgeschlossen werden können. Die Bürgermeisterin hat entsprechend langfristige Pläne bereits vorgelegt.

3: Was waren für ihre Fraktion die größten „Kröten“, die es zu schlucken galt?

Keine

4: Welche Hürden mussten in den vergangenen zwei Jahren genommen werden? (Zeit/Aufwand/Verständnis)?

Die erste Herausforderung war der personelle Neuanfang im Aufsichtsrat der GWC. Rosinger und Lauber mussten entfernt werden. Das zerrüttete Verhältnis zwischen GWC und Marktgemeinde musste zu einem Miteinander umgestaltet werden. Die Aufsichtsbehörden mussten Vertrauen fassen, dass die Marktgemeinde ihre eigenen Probleme tatkräftig lösen will. Und dies ist gelungen!

 

und hier gehts zu den Stellungnahmen der anderen Fraktionen